Maecenaten 2013, 3.v.r.: Abt Bruno Hubl OSB (Photo: Heimo Binder)
Maecenaten 2013, 3.v.r.: Abt Bruno Hubl OSB (Photo: Heimo Binder)

Maecenas Kunstpreis Steiermark 2013

 

Bei der Maecenas Steiermark-Preisverleihung am Mittwoch, dem 30. Oktober 2013, fanden sich über 300 UnternehmerInnen, KünstlerInnen, Kulturschaffende und Interessierte im Foyer der Helmut-List-Halle in Graz ein, um die Preisträger in den Kategorien „Klein- und Mittelunternehmen", „Großunternehmen" sowie „Langfristiges Sponsoringengagement" zu feiern. Steirische Wirtschaftsunternehmen wurden für die Förderung von Kunst und Kulturprojekten ausgezeichnet, die ohne ihre Unterstützung nicht hätten verwirklicht werden können. Der Preis verfolgt das Ziel, mittels einer besonderen Unternehmens-Auszeichnung die Öffentlichkeit auf erfolgreiche Umsetzung von Kunstsponsoring-Projekten in der Steiermark aufmerksam zu machen und das Medieninteresse für das Thema „Wirtschaft und Kunst" zu vertiefen. Es gab 70 Projekteinreichungen von 49 steirischen Unternehmen, ausgezeichnet wurden in Summe 17 Unternehmungen. 69 Prozent waren Klein- und Mittelbetriebe, 47 Prozent der eingereichten Projekt waren im Bereich der bildenden Kunst zu finden, gefolgt von der darstellenden Kunst (18 Prozent) und der Erhaltung von Kulturgut (15 Prozent). Organisiert und durchgeführt wurde der Abend im Auftrag von Landesrat Buchmann von der Kultur Service Gesellschaft des Landes Steiermark in Kooperation mit den Initiativen Wirtschaft für Kunst (IWK). Brigitte Kössner-Skoff, Geschäftsführerin der IWK und langjährige Organisatorin des Maecenas Österreich zeigte sich begeistert von der Entwicklung des Kunstsponsoring in der Steiermark. „Ich habe beobachtet, wie sich in den letzten Jahren in der Steiermark langfristige Projekte und richtige Partnerschaften entwickelt haben. Ein schönes Beispiel, wie wichtig Marketing als Kommunikationsinstrument ist."

 

Kategorie „Langfristiges Sponsoringengagement“, MAECENAS – Anerkennung:

Benediktinerstift Admont für „10 Jahre Museum des Stiftes Admont – Es lebe die Vielfalt“, Ausstellung „Jenseits des Sehens“.

 

Begründung: Seit knapp 950 Jahren agiert Stift Admont als Mäzen. Heute finden sich hier neben der weltbekannten Stiftsbibliothek ein Naturhistorisches Museum, sowie Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Besonders aktiv ist das Stift in jüngster Zeit mit seinem neuen Sammlungs- und Museumskonzept auf dem Gebiet der Gegenwartskunst. Hervorzuheben ist die „Made for Admont“-Schiene. Aus ihr gehen kontinuierlich Kunstwerke mit Ortsbezug sowie spezifisch für Blinde und Sehende konzipierte Kunstwerke (Sammlung „Jenseits des Sehens“) hervor. Auch die Restaurierung des spätbarocken Bibliothekssaales und zahlreicher Kunstwerke fällt in den Zeitraum der letzten 10 Jahre. Für den Bau und das Bespielen des 2003 eröffneten Museums wurden bedeutende Eigenmittel aufgewandt und dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Stift setzt auf Tradition und Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit. Das Museum ist rasch zu einem Player innerhalb der österreichischen Kulturlandschaft avanciert. Die Region wird dadurch langfristig touristisch belebt. Für Künstler ist das Stift Admont zu einem wichtigen Partner geworden. In den zehn Jahren seit seiner Eröffnung wurde das Museum von rund 700.000 Besuchern frequentiert.

 

http://www.kulturservice.steiermark.at/cms/beitrag/11938885/103402711

http://www.kulturservice.steiermark.at/cms/dokumente/11938885_103402711/ed27710d/KSG_MaecenasSteiermark2013_Brosch%C3%BCre_Kontrolle.pdf