„Unsichtbare Bilder. Begegnungen mit Menschen mit Sehschädigungen“

Im Film "Unsichtbare Bilder" begegnen wir Menschen mit Sehschädigungen, lernen moderne Blindentechniken und einen neuen Zugang zur Kultur kennen. Der kleine Jamie besucht die Primarschule Sonnenberg Baar; Tevfik mit Hör- und Sehschädigung, absolviert eine KV-Lehre in der Stiftung Rossfeld Bern. Anicia, Oktay und Julia arbeiten im Dunkelrestaurant „blindekuh“ in Basel und die betagte Helen Frey lebt im Wohnheim für blinde Menschen Mühlehalde in Zürich. Sie alle befinden sich in unterschiedlichen Lebenswelten und haben individuelle Erfahrungen mit ihrer Sehbehinderung gemacht. Doch ob von Geburt an blind oder erst im Alter stark sehgeschädigt, sie alle möchten als Menschen ernst genommen werden.

Regie führte Tula Roy, Christoph Wirsing war der Kameramann. Die wissenschaftliche Begleitung des Films erfolgte durch Dr. Monika T. Wicki von der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH) in Zürich. „Als Tula Roy bei uns anfragte, ob wir den Film wissenschaftlich begleiten wollen, war klar: Tula Roy plant einen Film zu einem wichtigen Thema und es ist gut, die theoretischen Grundlagen dafür zu liefern. Also haben wir gerne zugesagt.“
 

 Der Film stellt fünf Kunstwerke der Admonter Sammlung vor:
- Thomas Baumann, mothernaturemade
- Matthias Gommel, Silence
- Julie Hayword, Phobic
- Thomas Hoke, bizarre mirror
- Werner Reiterer, untitled